Neurologie / Psychiatrie

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Neurologie / Psychiatrie2020-02-21T12:30:54+01:00

Viele Krankheitsbilder in der Neurologie erschweren die Teilnahme an ambulanten Therapieangeboten. Die Mobilität des Patienten sollte kein Hinderungsgrund darstellen. Wenn Ihr Arzt Ergotherapie verordnen möchte, ist dies auch als Haubesuch möglich.

Ergotherapie in der Neurologie

Mögliche Indikationen

Alle Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems wie:

  • Schädelhirntrauma
  • Apoplex
  • Tumore
  • Parkinson-Syndrom
  • Multiple Sklerose
  • Demenzen (z.B. Alzheimer)
  • Neuropathien
  • L?sion peripherer Nerven (z.B. Armplexusläsion)

Therapie

  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Verbesserung sensomotorisch-perzeptiver Funktionen wie z.B. Gleichgewicht oder Berührungsempfinden
  • Hemmung und Abbau von schädlichen Haltungs- und Bewegungsmustern
  • Vermeidung von Kontrakturen (z.B. Verkürzung von Sehnen/ Kapselschrumpfung)
  • Aktivierung und Kräftigung der Muskulatur
  • Verbesserung kognitiver F?higkeiten (Gedächtnis, Konzentration)
  • Entwicklung und Verbesserung der Alltagsfähigkeiten
  • Beratung und Begleitung von Angehörigen
  • Hilfsmittelberatung (Taining von Alltagstätigkeiten)
  • Vorbereitung der beruflichen und schulischen Wiedereingliederung
  • Kompensation verloren gegangener Funktionen

In der Therapie werden verschiedenste Behandlungsansätze angewandt. (z.B. Perfetti, Affolter, Bobath u.a.)

Ergotherapie in der Psychiatrie

Mögliche Indikationen

nach ICD 10/ F00-F99, Internationale Klassifikation der Krankheiten

  • Organische Psychische Störungen
  • Verhaltens- und psychische Störungen durch psychotrope Substanzen
  • Schizophrenie/ wahnhafte Störungen
  • Affektive Störungen
  • Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen (z.B Angsterkrankungen)
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
  • Intelligenzminderung
  • Entwicklungsstörungen
  • Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Therapie

  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
  • Realitätsbezogenheit durch verbesserte Fremd- und Eigenwahrnehmung
  • Verbesserung sozioemotionaler Fähigkeiten (situationsgerechtes Verhalten, Interaktionsfähigkeit)
  • Stabilisierung von psychischen Grundleistungsfähigkeiten wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Konzentration, Flexibilität, Frustrationstoleranz usw.
  • Verbesserung körperlicher Funktionen wie Koordination, Grob- und Feinmotorik
  • Verbesserung der Selbständigkeit im Alltag
  • In der Therapie kommen handwerkliche, gestalteterische und spielerische Techniken zum Einsatz. Im weiteren werden kognitive Trainingsverfahren, arbeitstherapeutische Maßnahmen und ausdruckszentrierte Methoden angewandt.

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