Ergotherapie in der Pädiatrie

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Ergotherapie in der Pädiatrie2020-02-21T10:05:15+01:00

Wenn ein Kind Schwierigkeiten und Hindernisse in seiner Entwicklung hat, ist in der Auswirkung immer die ganze Familie betroffen. Deshalb ist in der Therapie häufig auch der Einsatz des gesamten Umfeldes nötig. Schon bei der Zielsetzung beziehen wir die Eltern mit ein. Ebenso werden wertvolle Tipps und kleine Aufgaben für zu Hause erarbeitet. Jeder kleine Entwicklungsschritt wird als Erfolg gefeiert, damit Entwicklung wieder zu einem spannenden und dynamischen Prozess werden kann.

M?gliche Indikationen:

  • Entwicklungsverzögerung oder -störung im kognitiven, psychischen, sensomotorisch-perzeptiven Bereich.
  • Störung der motorischen Koordination
  • Störung der Sinnesverarbeitung, Sinnesverknüpfung (Wahrnehmungsstörungen)
  • Geistige Behinderung
  • Sinnesbehinderung (Taubheit, Blindheit)
  • Psychische oder Psychosomatische Erkrankungen wie Essstörung, Angststörungen
  • Muskelerkrankungen
  • Verletzungen am Bewegungsapparat (Br?che, Brandverletzungen, Schädel-Hirn-Trauma)
  • Erkrankungen am Bewegungsapparat (rheumatische Erkrankung, Stoffwechselerkrankungen)

Die Therapie:

Größtmögliche Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit durch Entwicklungsförderung im kognitiven, psychischen, sensomotorisch-perzeptiven Bereich.

  • Verbesserung der Sinneswahrnehmung und -verknüpfung
  • Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration, Ausdauer
  • Elternarbeit
  • Austausch mit Kita, Schule, Familie
  • Entwicklung der Sozialkompetenz
  • Entwicklung von Alltagskompetenz
  • Integration des Kindes
  • Verbesserung der motorischen Fähigkeiten
  • Kompensation von verbleibenden Defiziten

Behandelt wird nach verschiedenen Modellen und Konzepten wie zum Beispiel Bobath, Affolter, Frostig, Castillo Morales, Sensorische Integration nach Jean Ayres, Verhaltenstherapie nach F. Jansen und andere.

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